Schmetterling und Taucherglocke

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Zitate

(…) eine Erfahrung von so bezwingender Schönheit und Poesie, dass man schon über einzelne Worte in Tränen ausbrechen könnte. Ein Wunder von einem Film. Das Ergreifendste, was seit langem zu sehen war. FAZ, Michael Althen


Das gehört zum Schönsten, was das Kino bewerkstelligen kann.

Süddeutsche Zeitung, Susan Vahabzadeh


Der uneinholbar rührendste Film dieses an Superlativen reichen Jubiläumsfestivals, Julian Schnabels 'Schmetterling und Taucherglocke' hat Cannes bereits am Dienstag umgehauen.(....)'Schmetterling und Taucherglocke' ist nichts Geringeres als ein Innenwelt-Erfahrungsabenteuer, das die Betriebsamkeit auch eines Festivals zu sprengen imstande ist - nun, für einen langen Augenblick.
Der Tagesspiegel, Jan Schulz-Ojala


Ein zutiefst bewegender Film, der nie gesehene Bilder auf die Leinwand zaubert.
Stern.de


Ein ebenso wundersamer wie wundervoller Film.
Spiegel.de


Dieses Jahr wird man sich im Kino kein tiefgreifenderes Gefühlserlebnis mehr erwarten dürfen. New York Post


Eine unvergessliche Reise zu den höchsten Höhen und den tiefsten Tiefen menschlicher Erfahrung. New York Daily News


Ungeheuer aufwühlend und zugleich sehr ergreifend.
New York Times


Der Regisseur Julian Schnabel und sein Drehbuchautor Ronald Harwood haben ein kleines Wunder vollbracht, indem sie Jean-Dominique Baubys Autobiographie SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE verfilmt haben.

The Hollywood Reporter

Inhalt

"Als ich gesund war, war ich gar nicht lebendig.
Ich war nicht da. Es war recht oberflächlich.
Aber als ich zurückkam, mit dem Blickwinkel des Schmetterlings,
wurde mein wahres Ich wiedergeboren."
(Jean-Dominique Bauby)


Der ehemalige französische Elle-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby ist 42 Jahre alt, als er urplötzlich aus seinem gewohnten Leben, mit all seinem Galmour und Style, gerissen wird.

Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen, die ihn erkennen lassen: Glück bedeutet zu realisieren, dass man liebt und geliebt wird...

SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE ist eine emotional bewegende und filmisch einzigartige Liebeserklärung an das Leben, eine zärtlich poetische und immer wieder überraschend heitere Hymne auf die Liebe und die Menschlichkeit, betrachtet aus der Perspektive eines einzigen Augenaufschlags...

Darsteller: Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Marie-Josée Croze, Anne Consigny, Max von Sydow, Marina Hands, Agathe de la Fontaine, Patrick Chesnais, Niels Arestrup, Olatz Lopez Garmendia, Jean-Pierre Cassel, Isaach De Bankolé, Emma de Caunes


Regie: Julian Schnabel
Drehbuch: Ronald Harwood
Nach dem Buch von: Jean-Dominique Bauby


Produziert von: Kathleen Kennedy und Jon Kilik
Kamera: Janusz Kaminski
Schnitt: Juliette Welfing
Set Design: Michel Eric - Laurent Ott
Titel und Vorspann designed von: Julian Schnabel
Kostüme: Oliver Bériot
Ton : Jean-Paul Mugel, Francis Wargnier, Dominique Gaborieau
Originalmusik: Paul Cantelon
Ausführende Produzenten: Pierre Grunstein - Jim Lemley
Production Manager: François-Xavier Decrane


In Ko-Produktion mit: FRANCE 3 CINEMA - CRRAV, Nord-Pas de Calais
Mit Unterstützung von: La Région Nord-Pas de Calais
Unter der Teilnahme von: CANAL+ und CINECINEMA
In Assoziation mit: BANQUE POPULAIRE IMAGES 7
In Assoziation von: The Kennedy/Marshall Company (Los Angeles), Jon Kilik (Los Angeles) und Pathé Renn Production (Paris)




LESETIPPS DER STIFTUNG LESEN


Jean Dominique Bauby
Schmetterling und Taucherglocke
Zsolnay Verlag, Wien 2008, 128 S., € 14,90


Ein Gehirnschlag veränderte das Leben des 43 Jahre alten Redakteurs Bauby komplett. Von einem Tag auf den anderen war er zur kompletten Bewegungslosigkeit verbannt, das sogenannte "Locked-in-Syndrom", ein wacher Geist in einem außer Gefecht gesetzten Körper. Der Vater zweier Kinder beschloss, seine Geschichte aufzuschreiben, nur möglich anhand des Blinzelns seines linken Augenlides. Die Filmvorlage schildert eindrucksvoll den schwierigen Weg eines Mannes, der trotz allem den Lebensmut nicht verlor.


Sophie van der Stap
Heute bin ich blond
Droemer Knaur Verlag, München 2008, 239 S., € 16,95


Krebs. Die Diagnose trifft die gerade 21-jährige Sophie wie ein Schlag. Aus ihrem Leben als erfolgreiche Studentin und lebensfrohe junge Frau wird sie herausgerissen und muss sich von nun an mit den unangenehmen Folgen ihrer Krankheit, mit Therapien, Schmerzen und Haarausfall auseinandersetzen. Doch Sophie kämpft und versucht, ihr Leben weiterhin zu genießen. Eines ihrer Mittel ist, sich neun verschiedene Perücken zuzulegen und immer wieder in eine andere Rolle zu schlüpfen. So entdeckt sie nicht nur die Welt neu, sondern auch ein Stück weit sich selbst.


Werner Schneyder
Krebs - eine Nacherzählung
Langen Müller Verlag, München 2008, 157 S., € 17,90


Werner Schneyder erzählt die zweijährige Leidensgeschichte seiner an Krebs erkrankten Frau. Dabei trifft er einen emotionalen, aber nie pathetischen Ton. Er schildert nicht nur das Leid seiner Frau, sondern stellt auch Überlegungen zur richtigen Behandlung an, macht sich Gedanken um den Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft. Eine Partnerschaft, eine Liebe in ihrer härtesten Prüfung - absolut lesenswert.


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