Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
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Inhalt
SCIENCE OF SLEEP ist eine herrlich verrückte Liebeskomödie. Ihr Held, Stéphane (Gael Garcia Bernal), findet in seinen Träumen hinreißenden Mut und eine Fülle von Ideen, um die Frau seines Herzens (Charlotte Gainsbourg) zu erobern. Aber die Wirklichkeit ist sehr viel widerspenstiger als seine romantischen Träume, und Stéphane verwechselt manchmal, wo er sich gerade befindet ...
Science of Sleep ist ein übermütiger Film. Denn – so viel ist jedem klar, Schlafen ist keine Wissenschaft. Aber - wer hat schon Macht über seine Träume? Und was geschieht, wenn sich ein schüchterner Träumer unsterblich in seine Nachbarin verliebt und Phantasie und Wirklichkeit nicht mehr voneinander unterscheiden kann? Charmant kombiniert Regisseur Michel Gondry unterschiedliche visuelle Stile zwischen Stop-Motion und Computertechnik zu einem einzigartigen Look und entführt das Kinopublikum auf eine wundersam verrückte, poetische Reise in eine Welt unbewusster Wünsche und unerfüllter Sehnsüchte.
Regie: Michel Gondry
Drehbuch: Michel Gondry
Produzenten: Georges Bermann, Michel Gondry
Co-Produzent: Frédéric Junqua
Kamera: Jean-Louis Bompoint
Schnitt: Juliette Welfling
Ton: Guillaume Sciama, Jean Gargonne, Dominique Gaborieau
Production Design: Pierre Pell, Stéphane Rosenbaum
Kostüm: Florance Fontaine
Musik: Jean-Michel Bernard
Darsteller: Gael Garcia Bernal, Charlotte Gainsbourg, Alain Chabat, Miou-Miou, Emma de Caunes, Aurélia Petit, Sacha Bourdo
LESETIPPS DER STIFTUNG LESEN
Oksi Weil
Der Zustand des Schlafes
Wagner Verlag, Gelnhausen 2005, 94 S., € 9,90
Wenn wir einschlafen, gleiten wir selig hinüber ins Reich der Träume. Alltagsprobleme sind dann ganz weit weg... In den Kurzgeschichten über den „Zustand des Schlafes“ verschwindet die Grenze zwischen Schein und Sein. Die handelnden Personen schwanken nach ihrem Traumerlebnis zwischen Erhellung und Bestürzung über die Illusionen, die sie als real empfunden haben. Oksi Weil nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die Wahrnehmungen der Welt.
Juan J. Saer
Ermittlungen
DuMont Verlag, Köln 2005, 191 S., € 19,90
Der Literat Pichon und zwei Freunde finden ein altes, anonymes Manuskript. Beim gemeinsamen Abendessen erzählt er seinen Gästen von einem spannenden Mordfall: Siebenundzwanzig alte Damen sind innerhalb von neun Monaten in Paris einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer gefallen, siebenundzwanzig Mal konnte der Täter wieder verschwinden. Die Gedanken der drei Freunde über den Pariser Mörder verbinden sich schließlich mit Spekulationen über den geheimnisvollen Autor des gefundenen Manuskripts. Realität und Täuschung vermischen sich zugunsten einer atemberaubend surrealen Ermittlung.
Miguel de Cervantes Saavedra
Don Quijote
Deutscher Taschenbuchverlag, München 1997, 1166 S., € 16,-
Eine spannende Erzählung vom Kampf Don Quijotes gegen die Windmühlen der Realität: Der verarmte Junker beschließt, sein Leben als echter Ritter zu verbringen. Er will Gefahren und Abenteuer bestehen, wie die mutigen Ritter in den vielen Romanen, die er gelesen hat. Seinem alten Pferd gibt er daraufhin den edlen Namen Rosinante und zieht mit seinem „Knappen“ Sancho Pansa und dessen Esel los, das Unrecht in der Welt zu bekämpfen. Sowohl der Ritter Don Quijote als auch seine Leser können kaum unterscheiden, wann es sich um Realität oder um einen Traum handelt.