Sin Nombre
Jetzt im Kino
Inhalt
SIN NOMBRE handelt von der
abenteuerlichen Liebesgeschichte von Sayra und Casper und ihrem
Traum von einem besseren Leben.
Gewalt gehört zum Alltag von Casper: Als Mitglied der brutalen Gang
Mara Salvatrucha führt er ein Leben auf der Überholspur - Abbremsen
unmöglich. Als sich die Ereignisse überschlagen, trifft Casper eine
folgenschwere Entscheidung und flieht aus den Fängen der Gang. Auch
Sayra sehnt sich nach einer besseren Zukunft und kehrt ihrer Heimat
den Rücken. Das Schicksal führt sie mit Casper in dem Moment
zusammen, in dem er sich entscheidet, Sayra zu retten und dafür
sein eigenes Leben zu riskieren. Gemeinsam stürzen sich die beiden
in ein gefährliches Abenteuer. Mutig steht Sayra Casper auf der
Flucht vor der Mara zur Seite, während sie durch die mexikanische
Landschaft der Hoffnung auf ein neues Leben entgegenfahren...
SIN NOMBRE ist eine Reise mitten in die Schattenwelt Mexikos. Ein
packender Thriller mit furiosen Bildern, ein Gangster-Movie und
zugleich eine berührende Love Story über zwei junge Menschen, deren
Wege sich schicksalhaft kreuzen und die im jeweils anderen eine
verwandte Seele erkennen. Zugleich ist SIN NOMBRE ein berührendes
Plädoyer für Menschlichkeit, persönliche Freiheit und Liebe. Cary
Joji Fukunaga schafft es, eine Poesie in die Welt der Gestrandeten
zu legen, die den Zuschauer berührt, bewegt und
emotionalisiert.
SIN NOMBRE steht in direkter Tradition des neuen
lateinamerikanischen Independent-Kinos. Produziert von Amy Kaufmann bei Focus
Features ("21 Gramm", "Lost in Translation - Zwischen den Welten",
"... mit deiner Mutter auch!") und
den mexikanischen Superstars Gael García Bernal und Diego
Luna, drehte der Amerikaner Cary Joji Fukunaga an
Originalschauplätzen in Mexiko ein
überwältigendes Regiedebüt, das eine kompromisslose Welt
zeigt, in der Liebe und Menschlichkeit den Kampf gegen tägliche
Gewalt aufnehmen - atemberaubend, cool und sexy.
Aufsehen erregte SIN NOMBRE bereits auf diversen internationalen
Festivals und avancierte dort zum absoluten Publikumsliebling mit
Kultpotenzial, auch bei Kritikern und Juroren: Er wurde
ausgezeichnet mit dem Regiepreis sowie dem Preis für die Beste
Kamera in Sundance, dem Skillset New Directors Award beim Edinburgh
Filmfestival und dem Preis der Jury in Deauville. Auf dem 20.
Stockholm International Film Festival konnte SIN NOMBRE gleich drei
Preise absahnen: den Preis für den besten Debütfilm, dem
FIPRESCI-Preis sowie den Darstellerpreis für Hauptdarsteller Edgar
Flores. Im Oktober 2009 feierte SIN NOMBRE im Rahmen der 43.
Internationalen Hofer Filmtage seine Deutschlandpremiere.
Ein Filmtrip in der aufregenden Tradition von "Amores perros - Von
Hunden und Menschen" und "City of God", der die Zuschauer in seinen
Bann zieht, festgehalten in schonungslos direkten und berührend
schönen Bildern, komplementär ergänzt durch den Sound
Lateinamerikas.
LESETIPPS DER STIFTUNG LESEN
Grant Richard
Bandit Roads
Malik National Geographic Verlag, München 2008, 315 S., €
14, 95
Allen Warnungen zum Trotz begibt sich der junge
Brite auf eine Reise in die Hochebene Mexikos mitten hinein in die
Sierra Madre- eine 900 Kilometer lange Bergkette im Norden des
Landes. Was er dort erlebt beschreibt Richard Grant in einem
außergewöhnlichen Reisebericht und schafft es gleichermaßen sowohl
die Impressionen der Umgebung als auch die der Menschen
einzufangen. Auf seiner Suche nach dem Schatz der Banditen Lofty
Loftus begegnet er korrupten Polizisten, Drogenbaronen und allerlei
anderen interessanten Persönlichkeiten die seiner Reise einmalige
Erlebnisse bescheren.
Linda Howard
Süße Rache
Blanvalet Verlag, München 2009, 381 S., € 7, 95
Die schöne Drea ist seit einiger Zeit die Geliebte
des Gangsterbosses Rafael Salinas und an den rauen Umgang der
zwielichtigen Gestalten gewöhnt. Als sie jedoch eines Tages als
besondere Trophäe an einen Auftragskiller verkauft wird, hat sie
genug und sucht sich ihre Sache zusammen, und verschwindet mit zwei
entwendeten Millionen im Gepäck. Ein auf sie angesetzter Killer ist
ihr stets dicht auf den Fersen und bei einer Verfolgungsjagd
verliert Drea die Kontrolle über ihr Auto. Die Ärzte können
lediglich ihren vermeintlichen Tod feststellen. Doch ihr Tod bietet
gleichzeitig eine Chance, sich an dem Mann zu rächen, der den
Auftrag erteilt hat sie umzubringen.