Zusammen ist man weniger allein
Jetzt im Kino
Zitate
Pressestimmen:
„Dieser Film ist eine Wohltat. Wie eine frische Brise. Lasst ihn uns zusammen ansehen!“ (Aujourd’hui en France)
„Von Zeit zu Zeit erscheint ein Film auf den Leinwänden, der anders ist als die anderen und dessen Einzigartigkeit in etwas zu bestehen scheint, das aus der Mode gekommen ist: Nämlich darin, dass er glücklich macht (...) Das ist bei ‚Zusammen ist man weniger allein’ der Fall (...)“ (Le Parisien)
„Dieser Filmemacher liefert uns ein Werk, in dem man sich wohlfühlt, einen dieser Filme, die uns helfen daran zu glauben, dass alles so düster gar nicht ist.“ (Le Journal du Dimanche)
„Durch ‚Zusammen ist man weniger allein’ weht eine lebensbejahende Freude (...), die uns darin bestärkt, dass das Glück existiert, dass man ihm begegnen kann, es zähmen kann, um darin seinen Glauben an sich selbst wiederzufinden.“ (Positif)
„Ohne einem naiven Humanismus zu erliegen, gelingt es Berri ein weiteres Mal, uns an Bord einer Arche Noah zu holen.“ (Studio)
„Eine köstliche Komödie.“ „Das ist genau der richtige Film, ein kleiner Juwel der Frische, der Reinheit, der großherzigen und zärtlichen Fröhlichkeit.“ (Le Figarosope)
„Der Film (...) begleitet die vier Figuren, die reinen Herzens sind, auf eine beschwingte, zärtliche, fröhliche und sensible Weise und mit einer unbestreitbaren Empathie auf ihrer Suche nach Harmonie.“ (Le Monde)
„In dem Verhältnis, das sich zwischen den Figuren etabliert zu haben scheint, liegt etwas sehr Berührendes, das sich von der Leinwand auf den Zuschauer überträgt und ihm Lust macht, auch dazuzugehören.“ (Le Nouvel Observateur)
„Vor allem Laurent Stocker ist bewegend in der Rolle eines großen Schüchternen, der sich Bestätigung über das Theaterspielen holt. Sein subtiles Spiel und das seiner Mitspieler tragen zur besonderen, großherzigen Qualität dieses Films bei.“ (20 Minutes)
„Eine Unmenge sehr schöner Sequenzen, die in ihrer Einfachheit durch Schauspieler groß werden, die bei all ihrer Kunstfertigkeit ganz natürlich rüberkommen ...“ (Télé 7 Jours)
„Sie hat Schwung, diese gut geschriebene Komödie, und in jedem Bild steckt viel Liebe.“ (Elle)
Inhalt
Inhalt:
Die junge Camille (AUDREY TAUTOU) ist eine begabte Zeichnerin, die sich dem Leben verweigert. Statt ihrem Talent nachzugehen, arbeitet sie abends in einer Putzkolonne und lebt allein in einem zugigen kleinen Pariser Dachzimmer. Philibert (LAURENT STOCKER) wohnt im selben Haus – aber in der riesigen Belle-Etage-Wohnung einer verstorbenen Verwandten. Der schüchterne Adelssprössling und Hobby-Historiker verkauft Postkarten in einem Museumsshop, da er sich nichts anderes zutraut. Und weil er ein großes Herz hat, teilt er seine Wohnung mit einem flüchtigen Bekannten: Franck. Franck (GUILLAUME CANET), eher der selbstbezogene Typ, fährt gern Motorrad und erholt sich mit wechselnden Affären und lauter Musik von seinem Stress als Gourmetkoch. Wirklich verbunden fühlt er sich offenbar nur einem Menschen: seiner rührenden wie schlagfertigen Großmutter Paulette (FRANÇOISE BERTIN), die nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen ist.
Als Philibert an einem kalten Wintertag beschließt, Camille Unterschlupf in seiner Wohnung zu gewähren, weil er sich um ihre Gesundheit sorgt, reagiert Franck zunächst unwirsch und ablehnend. Eine Frau im Haus, das kann nur Ärger bedeuten! Als er jedoch sieht, wie Philibert aufblüht, weil er sich um jemanden kümmern kann, beschließt Franck, sich zu arrangieren. So beginnt eine spannende und für alle überraschende Entwicklung, während derer die drei sich beschnuppern oder aus dem Weg gehen, fetzen und versöhnen, beschimpfen und bewundern, bekochen und betrinken, hassen und lieben – bis sie gelernt haben, wie stark und glücklich sie gemeinsam sind, und auch Paulette mit ins Boot holen.
Regie und Drehbuch: Claude Berri
Nach dem internationalen Bestsellerroman von: Anna Gavalda
Darsteller: Audrey Tautou, Guillaume Canet, Laurent Stocker, Françoise Bertin
Musik: Frédéric Botton
Arrangements: Jean-Yves D’Angelo
Kamera: Agnès Godard A.F.C
Ton: Pierre Gamet, Nadine Muse, Gérard Lamps
Schnitt: François Gédigier
Szenenbild: Laurent Oot und Hoang Thanh At
Kostüme: Sylvie Gautrelet
Regieassistenz: Thierry Monvoisin
Casting: Gérard Moulévrier
Künstlerische und Technische Beratung: François Dupeyron
Executive Producer: Pierre Grunstein
Produktionsleitung: Nicole Firn
Associate Producer: Nathalie Rheims
Eine Koproduktion von HIRSCH–PATHE RENN PROD. TF1 FILMS PRODUCTION
Unter Beteiligung von Canal+ und dem Centre Nationale de la Cinématographie
LESETIPPS DER STIFTUNG LESEN
Anna Gavalda
Zusammen ist man weniger allein
Fischer Verlag, Frankfurt 2006, 550 S., € 9,95
Camille ist eine äußerst talentierte junge Malerin. Doch sie wagt es nicht, ihr Talent auch auszuleben und arbeitet stattdessen in einer Putzkolonne. Zusammen mit dem scheuen Historiker Philibert und dem draufgängerischen Koch Franck lebt sie in einer Pariser Wohngemeinschaft und teilt mit ihnen Lust und Frust des Lebens. Das wunderbar verrückte Zusammenleben und die einzigartigen Charaktere machen die Filmvorlage zu einem echten Lesevergnügen.
Rosie und die Künstler
Diogenes Verlag, Zürich 1973, 207 S., € 8,90
Die schöne, aber flatterhafte Rosie ist der dunkle Punkt in der Vergangenheit des mittlerweile erfolgreichen Schriftstellers Driffield. Zudem hatte sie auch eine Liaison zu Willie Ashenden, der nun nach dessen Tod den Biographen von Driffields Leben berichtet. Er erzählt von seiner wunderbaren ersten Frau, von der zweiten, einer Krankenschwester, die maßgeblich für seinen literarischen Aufstieg verantwortlich war, von seinem Leben und seinem Schaffen.
Ironische Betrachtung der Künstler- und Literaturszene.
Andrea deCarlo
Wir drei
Diogenes Verlag, Zürich 2001, 661 S., € 12,90
Mailand 1978. Misia, ihr Freund Livio und sein Kumpel Marco sind Mitte Zwanzig und wissen nicht, was sie mit ihrem Leben anstellen wollen. Schließlich entscheiden sich Marco und Livio einen Film zu drehen, Misia übernimmt die Hauptrolle – das Leben nimmt seinen Lauf. Über die Jahre hinweg erlebt die Freundschaft der Protagonisten Höhen und Tiefen, besonders Livio leidet, weil Misia seine Gefühle nicht teilt. Dennoch brechen die Bande der drei nie wirklich ab. Eine schöne Geschichte über wahre Freundschaft und ihren Wert.
Heike Makatsch
Keine Lieder über Liebe
Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln 2005, 200 S., € 8,90
Ellen ist in einem Strudel der Gefühle. Sie begleitet ihren Freund Tobias, Sänger der Hansen Band, auf seiner Tour durch Deutschland. Sein Bruder Markus reist mit ihnen, um einen Dokumentarfilm über die Band zu drehen. Doch auch Ellen und Markus fühlen sich zueinander hingezogen. In Tagebuchform berichtet sie über Ängste und Hoffnungen, schreibt ihre Gedanken über Verrat, Liebe und Nähe auf. Gelungenes Erstlingswerk von Heike Makatsch.